Extension module AG-NW — metallurgy, material science and applied mechanics training equipment
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Erweiterungsmodul · AG-NW

Metallurgie, Werkstoffkunde & Technische Mechanik

Überblick

Das DMH-Ausbildungsmodul Metallurgie, Werkstoffkunde & Technische Mechanik bietet eine umfassende, praxisorientierte Einführung in metallische Werkstoffe, ihre mechanischen Eigenschaften, Prüfverfahren und industriellen Anwendungen.

Das Modul wurde für Berufsschulen, technische Fachschulen und industrielle Ausbildungszentren entwickelt und verbindet grundlegende ingenieurwissenschaftliche Theorie mit praktischen Laborversuchen. So lernen die Teilnehmenden Werkstoffverhalten, mechanische Kräfte, Verformung, Wärmebehandlung und Versagensmechanismen zu verstehen.

Die Ausbildungslösung kann als eigenständiges Bildungsmodul umgesetzt oder nahtlos als optionale Erweiterung in den DMH-Fachbereich Mechanik & Werkzeugbau sowie in weitere verwandte technische Disziplinen integriert werden.

Hauptausbildungsbereiche

1. Metallurgie & Werkstoffkunde

  • Identifizierung und Klassifizierung von Eisen- und Nichteisenmetallen

  • Eigenschaften und Anwendungen gängiger technischer Legierungen

  • Grundlagen metallischer Gefüge und des Werkstoffverhaltens

  • Werkstoffauswahl für die industrielle Fertigung

2. Werkstoffprüfung & mechanische Eigenschaften

  • Härteprüfung und Werkstoffvergleich

  • Zug-, Druck- und Biegeversuche

  • Elastizität, Plastizität, Festigkeit und Verformung

  • Einführung in Werkstoffermüdung und Bruchanalyse

3. Wärmebehandlung & metallurgische Prozesse

  • Grundlagen des Glühens, Härtens und Anlassens

  • Temperaturmessung und kontrollierte Erwärmung

  • Abschrecktechniken und Abkühlprozesse

  • Auswirkungen der Wärmebehandlung auf die Werkstoffeigenschaften

4. Technische Mechanik & Festigkeitslehre

  • Kräfte, Momente und mechanisches Gleichgewicht

  • Spannung, Dehnung und Werkstoffverformung

  • Biegung, Torsion, Reibung und mechanische Belastung

  • Grundlegende technische Berechnungen und mechanische Prinzipien

5. Industrielles Werkstoffverhalten & Schadensanalyse

  • Verschleiß, Korrosion und Werkstoffabbau

  • Oberflächeneigenschaften und Werkstoffleistung

  • Erkennen typischer Werkstoffschäden

  • Praktische Werkstoffauswahl für industrielle Anwendungen

Praxisausbildung – Curriculum

Das Modul umfasst ein strukturiertes Curriculum für die Praxisausbildung mit rund 30 vordefinierten Laborübungen und technischen Versuchen zu folgenden Themen:

  • Identifizierung und Vergleich metallischer Werkstoffe

  • Härtemessung verschiedener Stahlsorten

  • Zugversuch und Auswertung von Spannungs-Dehnungs-Diagrammen

  • Druck- und Biegeversuche

  • Untersuchung elastischer und plastischer Verformung

  • Grundlegende metallografische Probenvorbereitung und Gefügeuntersuchung

  • Wärmebehandlungsversuche: Glühen, Härten und Anlassen

  • Bewertung der Werkstoffeigenschaften vor und nach der Wärmebehandlung

  • Versuche zu Kräftegleichgewicht und Hebelwirkung

  • Messungen von Balkendurchbiegung und Torsion

  • Versuche zu Reibung und mechanischem Widerstand

  • Demonstrationen zu Korrosion und Verschleiß

  • Übungen zu grundlegender Schadensanalyse und Werkstoffauswahl

Jede Ausbildungseinheit wird durch technische Erläuterungen, praktische Anleitungen, Versuchsarbeitsblätter, Sicherheitshinweise und Bewertungsverfahren unterstützt.

Ausbildungsausstattung & Laborkonfiguration

Die professionelle Standardkonfiguration umfasst eine sorgfältig ausgewählte Palette an didaktischen Prüfgeräten, metallurgischen Instrumenten, mechanischen Ausbildungsgeräten, Laborzubehör und Werkstoffprobensammlungen.

Typische Ausstattung:

  • Universalprüfmaschine mit Prüfzubehör

  • Härteprüfgeräte

  • Digitales Metallmikroskop und Werkzeuge zur Probenvorbereitung

  • Kompakter Wärmebehandlungsofen und Abschreckzubehör

  • Ausbildungssysteme für Technische Mechanik und Festigkeitslehre

  • Versuchsgeräte für Kraft, Biegung, Torsion und Reibung

  • Probensammlungen von Metallen und Legierungen

  • Demonstrationssets zu Korrosion, Verschleiß und Werkstoffversagen

  • Laborwerkbänke, Messinstrumente und Sicherheitsausrüstung

Geräteauswahl und Laborkonfiguration lassen sich an die Ausbildungsziele, die vorhandenen Räumlichkeiten und das Budget der Einrichtung anpassen.

Ausbildungskonzept & Lernergebnisse

Durch die Kombination aus theoretischem Unterricht und praktischen Versuchen erwerben die Teilnehmenden die Fähigkeit, technische Werkstoffe zu identifizieren, ihre mechanischen Eigenschaften zu bewerten, grundlegende metallurgische Prozesse zu verstehen und mechanische Grundprinzipien auf reale industrielle Situationen anzuwenden.

  • Empfohlene Ausbildungsdauer: ca. 120–150 Stunden

  • Ausbildungskapazität: bis zu 24 Teilnehmende

  • Ausbildungsansatz: Theorie kombiniert mit betreuten praktischen Laborübungen

  • Konfiguration: eigenständiges Modul oder integrierte Erweiterung eines Fachbereichs

Integrierte Ausbildungslösung von DMH

DMH bietet eine abgestimmte Bildungslösung aus passender Geräteauswahl, Laborplanung, technischer Dokumentation, Installation und Inbetriebnahme, Schulung der Lehrkräfte und einem strukturierten Praxiscurriculum.

Das Modul ergänzt bestehende Berufsbildungsprogramme und stärkt das technische Verständnis der Teilnehmenden für Werkstoffe, Fertigungsprozesse und Grundlagen des Maschinenbaus.

Eine modulare, erweiterbare und industrieorientierte Ausbildungslösung, zugeschnitten auf die moderne berufliche und technische Bildung.

Selbstverständlich kann die Konfiguration der Werkstatt an Ihre spezifischen Ziele angepasst werden.

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Profitieren Sie von unserer umfassenden Erfahrung und Expertise.

Ihr Team der Didaktik Manufaktur Hamburg

Modul AG-NW: Curriculum-Ordner, Versuchsarbeitsblatt M-01 und Metallprobensammlung