
Modulbau & industrielle Gebäudetechnik
Dieser Fachbereich schafft Infrastruktur – für Schulen, Kliniken, Unterkünfte und andere Gebäudenutzungen – und bildet zugleich die Grundlage für eine praxisnahe Weiterbildung in zahlreichen Berufsgruppen der technischen und beruflichen Bildung.
Qualifizierte Fachkräfte aus den Hauptfachbereichen Schweißen, Metallbau, Elektrotechnik, Sanitärinstallation, Tischlerei, Maler/Beschichter und CAD-Konstruktion werden gezielt auf realen Modulbaustellen eingesetzt.
Sie lernen fachübergreifend und projektbezogen zu arbeiten.
Die Ausbildung vor Ort mit sozialem Engagement fördert das Verantwortungsbewusstsein der Auszubildenden und ermöglicht zugleich eine kostengünstige Montage vor Ort, da die Auszubildenden aktiv in den Bauprozess eingebunden sind und Modulgebäude später selbst planen, fertigen und eigenständig errichten können.
So kann mit jedem Jahrgang und gewerkeübergreifend ein neues Gebäude als Abschlussprojekt errichtet werden – mit erheblichem Mehrwert für die Gemeinschaft und die lokale Infrastruktur.
Berufsgruppen aus den Hauptfachbereichen
Qualifizierte Fachkräfte – vertiefte Kenntnisse im Fertigbau
Schweißen – Fügetechniken für Stahlkonstruktionen und Rahmenbau
Metallbau – Konstruktion und Montage von Stahlkonstruktionen, Rahmen und Industriebeschlägen
Elektrotechnik – Verkabelung, Steuerungssysteme und Energieverteilung in Modulgebäuden
Sanitärinstallation – Wasser-, Abwasser- und Heizungsinstallationen (Installation & Inbetriebnahme)
Tischlerei – Innenausbau, Türen, Fenster, Trennwände und Oberflächenbehandlung
Maler/Beschichter – Untergrundvorbereitung, Beschichtungen und Qualitätskontrolle
CAD-Konstruktion – 3D-Modellierung, Fertigungszeichnungen und BIM-Koordination
Lernfelder des Weiterbildungsprogramms
Kompetenzentwicklung in 8 strategischen Lernfeldern – vom Werkstoff zum Gebäude
Gebäudetechnik – Lüftung, Wasser, Elektroinstallation, Steuerung und Integration
Innenausbau & Oberflächen – Trockenbau, Verkleidungen, Bodenbeläge, Farben und Tapeten
Qualitätskontrolle & Prüfung – Abnahmeverfahren, Sicherheitsprüfungen und Dokumentation
Logistik & Lieferkette – Beschaffung, Lagerverwaltung, Terminplanung und Transportmanagement
Betriebsmanagement – Projektplanung, Zeitplan, Budget, Sicherheit und Ressourcenmanagement
Montage & Inbetriebnahme – Vor Ort: Aufbau, Anschlüsse, Prüfung, Einweisung und Übergabe
Digitalisierung & BIM – CAD, 3D-Modellierung, Facility-Management und digitale Dokumentation
Gebäudetypen & Anwendungsbereiche
Flexible Lösungen für vielfältige Anforderungen
Schulen – Klassenräume, Labore, Bibliotheken und Bürogebäude – schnell, flexibel und erweiterbar
Produktions- & Werkstattgebäude – Lagerhallen, Fertigungsstätten, Schneidereien, Küchen, Bäckereien, Ölsaatenverarbeitung – robust und funktional
Büro- & Verwaltungsgebäude – Großraumbüros, Besprechungsräume und Pausenbereiche – modern und energieeffizient
Kliniken & medizinische Einrichtungen – Isolierstationen, Behandlungsräume, Patientenzimmer und Sanitäranlagen – einsatzbereit und zertifiziert
Wohnunterkünfte – Wohnmodule, Studierendenwohnheime – schnelle und bezahlbare Lösungen
Militärunterkünfte – Schnelle, flexible und hochwertige Raumlösungen für Unterkünfte und Funktionsgebäude
Notunterkünfte – Schneller Einsatz nach Erdbeben/Katastrophen, Flüchtlingslager
Vorteile für die Auszubildenden
Praxisnahe Weiterbildung
Die Auszubildenden arbeiten an realen Gebäuden, die vor Ort errichtet werden – nicht nur in Klassenräumen oder Laboren. Jeder Jahrgang errichtet ein Gebäude als Abschlussprojekt.
Internationales Zertifikat: Durch die direkte Einbindung der Auszubildenden in die Montage gemeinsam mit dem europäischen Herstellerpartner vor Ort erhalten die Teilnehmenden nach erfolgreichem Abschluss ein anerkanntes internationales Ausbildungszertifikat.
Chancen auf dem Arbeitsmarkt: Das Fachwissen öffnet Türen in der Modulbaubranche – einem der am schnellsten wachsenden Sektoren.
Unternehmertum: Absolventinnen und Absolventen können als Planer, Projektleiter oder Geschäftspartner im Modulbau tätig werden.
Soziales Engagement: Die Auszubildenden schaffen reale Infrastruktur für Schulen, Kliniken und Gemeinden – mit lokaler Wirkung.
Globale Märkte: Modulbau ist international – Absolventinnen und Absolventen können weltweit in dieser Branche arbeiten.
Didaktik & Werkstattausstattung: Professionelle Infrastruktur und moderne Lernumgebungen.
Kernausstattung
Eine professionelle Ausstattung ist das Rückgrat einer erfolgreichen Ausbildung.
Der Fachbereich „Fertigbau“ ist so konzipiert, dass die Auszubildenden zusätzlich auf die voll ausgestatteten Werkstätten der einzelnen Hauptfachbereiche zugreifen können – alternativ kann der gesamte Aufbau durch unseren Vertragspartner erfolgen.
In beiden Fällen sind die Auszubildenden vollständig eingebunden. Der didaktische Ansatz folgt dem Prinzip „Learning by Doing“: Theoretische Inhalte werden unmittelbar in praktischen Projekten angewendet.
Sandwichpaneel-Musterwand (demontierbar) – Aufbau- und Dämmvergleich: PU / EPS / Mineralwolle
Maßstabsmodell eines Modulgebäudes (1:20) – Komplettsystem: Rahmen + Paneel + Haustechnik
Elektro-Übungsschalttafel & Sanitär-Übungswand – modulare Installation, VDE-konform
CAD/BIM-Arbeitsplätze (20 Plätze) – AutoCAD, Revit, Tekla
Montage-Übungsfeld (im Freien) – realitätsnahe Baustellensimulation
Montagestation für Leichtstahlbau – Zuschneiden, Verbinden und Montieren von C-Profilen
PSA-Schutzausrüstung (30 Personen) – Pflicht bei allen Werkstattübungen
Ziel des Weiterbildungsprogramms
Das Programm qualifiziert bereits ausgebildete Fachkräfte weiter, damit sie Modulgebäude planen, die industrielle Vorfertigung verstehen, Bauprojekte koordinieren und moderne Montagetechniken anwenden können – eine Brücke zwischen Bauwesen, Fertigung und Projektmanagement.
Gleichzeitig entsteht vor Ort reale Infrastruktur: Schulen, Kliniken, Unterkünfte und Produktionsstätten, die von den Auszubildenden selbst errichtet werden.
Kontakt – Rahmenbedingungen
Um die Rahmenbedingungen für Ihr Projekt festzulegen, bitten wir Sie, folgende Fragen zu klären:
Welchen Zwecken sollen die Gebäude dienen (Schule, Klinik, Unterkunft, Kaserne, Küche, Büro)?
Welche Gewerke sollen abgedeckt werden (Stahlbau, Elektrotechnik, Sanitär, Tischlerei, Maler, alle)?
Eigene Ausbildungswerkstatt mit Montage-Übungsfeld oder externe Einrichtungen?
Sollen Unterfachbereiche (Schneiderei, Bäckerei, Metzgerei, Käserei, Rösterei, Fruchtsaft) in Modulgebäuden untergebracht werden?
Wie viele Auszubildende pro Jahr (Dimensionierung von Werkstätten & Gebäuden)?
Duales System (Betrieb + Schule) oder Vollzeitschule?
Größe / Anzahl der Module (30–660+ m²)? Geschosse (1–3)?
Ausstattung (Basis / voll möbliert, Klimatisierung, Sanitäranlagen)?
Transport- und Montageort (Region, Klima, Infrastruktur)?
Fazit
Der Modulbau ist ein schnell wachsender Sektor der Bauwirtschaft.
Ein Weiterbildungsprogramm in Modulbau und industrieller Gebäudetechnik qualifiziert bereits ausgebildete Fachkräfte weiter – in Planung, Fertigung und Montage moderner Gebäudesysteme.
Gleichzeitig schafft das Konzept der Unterfachbereiche Infrastruktur vor Ort: Schulen, Kliniken, Unterkünfte und Produktionsstätten, die von den Auszubildenden selbst errichtet werden.
Das Ergebnis ist ein doppelter Nutzen: praxisnahe Ausbildung mit internationalem Zertifikat, Eigenverantwortung und einem realen Referenzprojekt für alle Teilnehmenden – und für Geldgeber, Regionen und Industriepartner ein skalierbares Modell, das Bildung und Infrastruktur in einer einzigen Investition vereint.
Für den optimalen Aufbau und Betrieb der Gebäude ist eine umfassende Einweisung der Ausbilder unerlässlich.
Neben der Schulung vor Ort im Anschluss an Errichtung und Ausbau der Fertiggebäude und der Infrastruktur sowie an Installation und Inbetriebnahme findet vor dem Versand der Modulgebäude ein 5- bis 7-tägiges Schulungsprogramm bei unserem Herstellerpartner in Europa statt.
Diese Schulung umfasst alle erforderlichen Prozessdetails.
Praxisausbildung – Curriculum (was ist das?)
im Bereich Fertigbau
Fester Bestandteil jeder Werkstatt.
(Jedes Curriculum wird individuell an die spezifischen Anforderungen der Werkstatt angepasst.)
- +50 Wochen Vollzeitausbildung
- +3.000 Stunden praktische Arbeitszeit
- +8 Kategorien
- +190 vordefinierte praktische Übungen
- +470 einzelne Ausstattungsgegenstände für die Ausbildung
- +9 Berufsrichtungen
- +24 bis 28 Auszubildende pro Gruppe (erweiterbar)
Fachbereichserweiterung
Zusätzlich zum Kernangebot Fertigbau bieten wir eigenständige Erweiterungswerkstätten an, die sich sinnvoll in den Rahmen Ihrer Einrichtung integrieren lassen
Optionale Module
Darüber hinaus bieten wir eine Reihe zusätzlicher Module an

Kontaktieren Sie uns – wir unterstützen Sie bei Ihrem Projekt.
Profitieren Sie von unserer umfassenden Erfahrung und Expertise.
Gerne senden wir Ihnen ein individuelles Angebot mit einer oder mehreren sinnvollen Erweiterungsoptionen und Modulen.
Ihr Team der Didaktik Manufaktur Hamburg



